Einführung
Swisslos, auch bekannt als die «Lotterie der Schweiz», ist ein Teil des schweizerischen Lotteriemonopols, welches 2001 geschaffen wurde. Der Zweck besteht darin, den Bundeshaushalt zu finanzieren und dabei dem Staat einen zusätzlichen Einnahmequelle zur Verfügung zu stellen.
Wie funktioniert das Schweizer Lotteriesystem?
Das Swisslos-System ist ein staatlich kontrollierte Monopol auf der Ebene des Bundes. Es wird von der Eidgenössischen Spielbank (ESB) verwaltet, einer institutionellen Organisation unter dem Vorsitz des Finanzdepartements. Die ESB hat die Aufgabe, das Lotteriemonopol zu führen und dessen Ausgestaltung sicherzustellen.
Der Betrieb selbst ist jedoch in den Händen swisslos.com.de der «Zweckorganisationen», genannt Swisslos AG und ihre verschiedenen Niederlassungen (z.B. Loterie Romande), welche an bestimmte Gebiete zugewiesen sind, aufgrund regionaler Bezeichnungen oder von lokalen Behörden autorisiert wurden. Diese Organisationen führen den Verkauf der Lotterien durch.
Der Aufbau des Swisslos-Systems
Ein Schlüsselfaktor besteht darin, dass es sich um eine Einheitslösung handelt und nicht verschiedene Anbieter in Konkurrenz zueinander treten. Dadurch entsteht ein System mit einer einfachen Verwaltung und Steuerung durch die Bundesbehörde.
Das Swisslos-System ist jedoch kein Produkt individueller Firmen, sondern eine öffentlich-rechtliche Einrichtung unter der Schirmherrschaft des Schweizer Staates.
Die Gewinnausschüttungen
Swisslos finanziert sich vor allem über den Verkauf von Loszahlen zu einer fixierten Kupon-Preis. Die Lotterien selbst basieren auf unterschiedlichen Wettarten, wie Ziehung von Losen oder auch Zahlendrehs.
Die Umsätze werden in der Hauptsache durch Steuern des Bundes und durch die anfallenden Provisionen aus dem Verkauf an Einzelpersonen verwaltet. Nach Abzug aller Kosten verbleiben im Wesentlichen nur noch diese Einnahmen für den Staat, mit denen er verschiedene Anwendungen fördert.
Rechtliche Aspekte
Die Aufsicht und Regulierung sind an sich streng geregelt durch Bundesgesetz vom 9. Dezember 1998 über die Lotterie (Lotteriegsgesetz).
Zwar ist der Verkauf von Swisslos-Lose durch private Anbieter untersagt, dafür jedoch hat die Schweizerische Eidgenössenschaft eine eigenständige Institution geschaffen.
Fazit
Swisslos wirkt auf verschiedenen Ebenen mit. Als Teil des schweizerischen Lotteriemonopols fördert es die Bundesfinanzen und ist gleichzeitig durch ein strenges Regulierungskriterium gedeckt, welches auch verschiedene Stufen der Kontrolle umfasst.
Auch wenn manche kritisch gegenüber staatlichen Monopolen stehen könnte eine wirtschaftliche Analyse zum Thema Lotterien zeigt ebenfalls die Notwendigkeit einer solchen Einheitslösung auf.
Was ist Swisslos und wie funktioniert das Schweizer Lotteriesystem?
Najnowsze komentarze